Farthest Frontier: Wunderschönes Aufbauspiel
Dieses Spiel hat seit dem Start in den Early Access im Hochsommer bereits viele Fans gefunden: Das Aufbaustrategiespiel Farthest Frontier macht wenig rasend neu, doch mischt es seine bekannten Zutaten gekonnt und mit viel Stil zusammen.
Außerdem sieht die Survival-Kolonie-Sim einfach wunderhübsch aus. Kein Wunder, die Macher haben zuvor mit den Action-Rollenspielen Grim Dawn und Titan Quest viel Erfahrung mit hübschem Gewusel gesammelt.
Achtung: Statt Anno und den Siedlern lässt sich hier eher der Indie-Darling Banished als Vorbild ausmachen, denn hier geht es nicht nur um Bauen und Logistik, sondern auch und zuallererst ums nackte Überleben.
Mechaniken wie begrenzt haltbare Vorräte oder Bodenqualität sorgen in Farthest Frontier außerdem für jede Menge originelle Herausforderungen.
Erhältlich für Windows-PC; rund 29 Euro (Early Access)
Hard West 2: Taktik mit Revolvern
Ein okkulter Wilder Westen voller Kopfgeldjäger und Dämonen sowie die derzeit vielleicht frischeste Rundentaktik bietet Hard West 2. Das Abenteuer wechselt zwischen spannenden Story-Entscheidungen auf der Kampagnenkarte und rundentaktischen Schießereien in der Tradition von Xcom & Co.
Mit einigen netten Innovationen: Die Helden können dank einzigartiger Talente um die Ecke schießen oder magische Tricks einsetzen. Per sammelbaren Spielkarten lassen sich einzelne Charaktere gezielt aufwerten; eine spannende Mischung.
Die einzelnen, fix vorgefertigten Missionen spielen sich manchmal fast wie Kampf-Puzzles. Beim Tod gilt es, mit verändertem Team, anderer Ausrüstung oder anderer Strategie sein Glück zu versuchen.
Erhältlich für Windows-PC; rund 25 Euro
Across the Obelisk
Kartenspielmechaniken haben sich in den letzten Jahren als Fan-Favorites im Strategiegenre fest etabliert. Die großen Erfolge, von Slay the Spire bis Monster Train oder Fights in Tight Spaces, haben immer wieder spannende neue Varianten des Deckbuilding-Genres vorgezeigt.
Auch Across the Obelisk findet hier seine Nische, denn das taktische Kartenspiel in einer hübschen Fantasy-Welt setzt auf Koop-Gameplay mit insgesamt vier Teilnehmern.
Jeder der vier Helden der Abenteurergemeinschaft darf in den Kämpfen wahlweise von Onlinemitspielern gesteuert werden. Das ist dank 16 freispielbarer Helden und individualisierter Decks aus über 500 Karten durchaus abwechslungsreich und vor allem in höheren Schwierigkeitsgraden herausfordernd und spannend.
Wer immer schon gemeinsam mit Freunden zum Kartenabenteuer aufbrechen wollte, sollte sich Across the Obelisk genau ansehen. Auch Solo ein kompetentes Deckbuilding-Rogue-lite.
Erhältlich für Windows; rund 20 Euro
Stardeus: Abenteuer Universum
In hyperkomplexen Koloniesimulationen wie Rimworld hat man es gut: Immerhin gibt's da zumindest einen Planeten. In Stardeus hat es die Erde erwischt und das Raumschiff mit flüchtenden Menschen ist auch nur mehr ein Wrack.
Es gibt also viel zu tun für uns als emsige Schiffs-AI. Reparieren, ausbauen, umgestalten und am wichtigsten: Die Siedler am zu Leben erhalten, ist keine Aufgabe für zwischendurch.
Stardeus verbindet hübsche, genretypisch minimalistische Grafik mit spannenden Systemen und Herausforderungen, die sich auf kreative Weise lösen lassen. Dazu kommen haarsträubende Zufallsereignisse, die jede Weltraumodyssee einzigartig machen.
Von diesem Spiel wird man noch viel hören: Trotz Early-Access-Start erst Mitte Oktober 2022 ist das Potenzial von Stardeus schon jetzt gewaltig.
Erhältlich für Windows-PC, MacOS und Linux; rund 30 Euro (Early Access)


