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Friday, August 6, 2021

Google Maps: Das steckt hinter der scheinbar versunkenen Stadt im südchinesischen Meer - NETZWELT

GOOGLE MAPS

Eine Google Maps-Entdeckung sorgt auf Reddit für Aufregung. Ein Screenshot scheint eine versunkene Stadt im Meer zu zeigen. Doch der Schein trügt.

Eine versunkene Stadt im Meer wurde auf Google Maps entdeckt.
Eine versunkene Stadt im Meer wurde auf Google Maps entdeckt. (Quelle: Google / CNES / Airbus, Maxar Technologies)
  • Auf Google Maps wurde im Pazifik scheinbar eine versunkene Stadt entdeckt.
  • Die Entdeckung sorgt für Aufregung auf Reddit.
  • Es handelt sich um die Leuchtturm-Anlage Horsburgh Lighthouse.

Südlich von Malaysia und östlich von Singapur liegen zwei kleine Inseln im Meer, die auf Reddit für Aufregung gesorgt haben. Dort wurde ein Screenshot aus dem Kartendienst Google Maps geteilt, der so was wie eine lange verlassene Siedlung zu zeigen scheint.

Insgesamt sind vier Gebäude zu sehen, eine quadratische Struktur und mehrere lange Reihen, die an Stege erinnern. Handelt es sich um die Überbleibsel einer Siedlung oder sogar einer Stadt im Meer? Nicht ganz.

Eine Leuchtturm-Anlage aus der Kolonialzeit

Die Gebäude der Anlage sind weiß, weshalb die Satellitenbilder als optische Täuschung erscheinen.
Die Gebäude der Anlage sind weiß, weshalb die Satellitenbilder als optische Täuschung erscheinen. (Quelle: Maritime and Port Authority of Singapore)

Bei der scheinbaren Siedlung handelt es sich tatsächlich um Gebäude. Allerdings sehen wir hier nicht die Überbleibsel einer asiatischen Kultur, sondern echte britische Baukunst. Es ist die Leuchtturm-Anlage Horsburgh Lighthouse auf der Inselgruppe Pedra Branca.

Die Inselformation liegt zwischen der Straße von Singapur und dem südchinesischen Meer. Die Leuchtturm-Anlage wurde im 19. Jahrhundert von der britischen East India Company errichtet, um die Navigation in der Gegend zu erleichtern.

Heutzutage wird die Anlage mit modernerer Ausstattung auch weiterhin genutzt, nun aber unter der Seehoheit von Singapur. Warum die Gebäude auf den Satellitenbildern leuchten, ist nicht ganz klar. Die weißen Gebäude auf der Insel und die Lichtbrechung durch das Wasser könnten eine Erklärung sein. Dass es so aussieht, als befinden sich die Gebäude unter Wasser dürfte auf ein Fehler bei der Zusammensetzung der Satellitenaufnahmen zurückzuführen sein.

Google Maps: Kuriose Bilder und gruselige Funde

Bilderstrecke

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Google Maps bietet immer wieder Kuriositäten, die interessante aber auch unheimliche Geschichten erzählen. So sorgte dieses Areal nahe Bordeaux oder die tanzenden Aliens in der Mojave-Wüste bereits für Aufmerksamkeit.

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